Von Umwelt zu sprechen ist eine typisch anthropozentrische Sichtweise: Hier bin ich und um mich herum ist die Umwelt. Mit „ich“ ist in diesem Fall die gesamte Menschheit gemeint. Diese Perspektive ist natürlich Unsinn, denn auch alle Menschen sind Teil nur einer Welt. Über Umwelt und ihren sogenannten Schutz wird nur deshalb so viel geredet, weil die Menschheit seit einigen Jahrzehnten erfolgreich ihre Welt so verändert, dass sie quasi den Ast absägt auf dem sie sitzt. Es geht also gar nicht um Umwelt-(Klima-) schutz sondern um Menschenschutz. Genauer: Die Welt kann und muss nicht geschützt werden; es geht darum, mit der Zerstörung der Lebensgrundlagen aufzuhören. Die Welt schützen zu können setzt die Annahme voraus, man könne sie auch kaputt machen. Das ist typisch menschliche Hybris. Wir können die Welt nicht zerstören, aber wir schaffen durch unsere Eingriffe in die natürlichen Abläufe ein neues Gleichgewicht, in dem die Menschen (vielleicht) nicht überleben können.
Die einzige Ursache ist letztlich, dass es von unserer Sorte zu viele Exemplare gibt. Außerdem ist im Gegensatz zum Regenwurm der Mensch für das Funktionieren des Systems „Natur“ völlig überflüssig; nichts und niemand auf der Welt hat von unserer Existenz irgendeinen Nutzen, viele Lebewesen sogar Schaden. Insofern sind wir die einzigen Schmarotzer und Schädlinge. Das Selbstverständnis des Menschen, sich für die Krone der Schöpfung zu halten, steht zu dieser Tatsache in krassem Widerspruch. Der Mensch weist einen entscheidenden Konstruktionsfehler auf: ihm fehlt das Gen für Bescheidenheit.
Die einzige Ursache ist letztlich, dass es von unserer Sorte zu viele Exemplare gibt. Außerdem ist im Gegensatz zum Regenwurm der Mensch für das Funktionieren des Systems „Natur“ völlig überflüssig; nichts und niemand auf der Welt hat von unserer Existenz irgendeinen Nutzen, viele Lebewesen sogar Schaden. Insofern sind wir die einzigen Schmarotzer und Schädlinge. Das Selbstverständnis des Menschen, sich für die Krone der Schöpfung zu halten, steht zu dieser Tatsache in krassem Widerspruch. Der Mensch weist einen entscheidenden Konstruktionsfehler auf: ihm fehlt das Gen für Bescheidenheit.
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