Liebe ist das tiefste und bedeutendste Gefühl, zu dem Menschen fähig sind. Sie zu empfangen und sie geben zu können, sind die größten Geschenke, die uns zuteilwerden können. Normalerweise werden diese Geschenke ausgetauscht zwischen erwachsenen Liebespartnern sowie Eltern und Kindern. Speziell Eltern verfügen über eine Vielzahl von Verhaltensweisen, die sie leider nur im Namen der Liebe einsetzen.
Der am häufigsten vorkommende Psychoterror findet seinen Ausdruck in dem Satz: „Ich will ja nur dein Bestes, weil ich dich liebe.“ Erstens muss jedes Kind das glauben, weil es emotional darauf angewiesen ist – es kann nicht, ohne selbst Schaden zu nehmen, die Liebe der Eltern anzweifeln. Und zweitens lernt das Kind durch diesen Satz, dass es selbst keine Kompetenz besitzt für die Beurteilung der eigenen Lage und des eigenen Wohls.
Ich setze dem entgegen: Jeder Mensch hat schon als Säugling ein feines Gespür dafür, was ihm gut tut und was er braucht und drückt dieses erst durch Geschrei, Mimik , Gestik und später auch durch Worte aus. Niemand hat das Recht, für einen anderen Menschen etwas zu wollen, aber als liebende Eltern sollten wir uns wünschen, dass es unseren Kindern gut geht und sie gesund und glücklich werden.
Wenn ein erwachsener Mitmensch uns sagt, wir sollten dieses tun oder jenes lassen mit der Begründung, er wolle nur unser Bestes, dann weisen wir das zurück mit dem Hinweis „ich weiß selber was ich will“.
Wer wirklich liebt, kann seinen Mitmenschen sein lassen wie er ist. Bestenfalls bieten wir Hilfe an oder fragen, ob Rat gewünscht wird. So geht das auch mit Kindern und Jugendlichen. Wer unter dem Vorwand der Liebe die Kinder zwingt vernünftig zu sein, damit aus ihnen anständige und erfolgreiche Menschen werden, wird nur erreichen, dass sie unvernünftig werden, weil es bei diesem Kampf den Kindern um Gesichtswahrung geht. Ich habe diesen Gedanken schon im Kapitel „Gewalt“ geäußert und werde das im Kapitel „Regeln“ wiederholen, weil Manches gar nicht oft genug gesagt werden kann.
Auch sehr zerstörerisch ist es, wenn Eltern ihren Kindern nur Liebe und Achtung entgegenbringen, wenn diese ihren Ansprüchen genügen.
Liebe unter Bedingungen ist keine Liebe.
Der am häufigsten vorkommende Psychoterror findet seinen Ausdruck in dem Satz: „Ich will ja nur dein Bestes, weil ich dich liebe.“ Erstens muss jedes Kind das glauben, weil es emotional darauf angewiesen ist – es kann nicht, ohne selbst Schaden zu nehmen, die Liebe der Eltern anzweifeln. Und zweitens lernt das Kind durch diesen Satz, dass es selbst keine Kompetenz besitzt für die Beurteilung der eigenen Lage und des eigenen Wohls.
Ich setze dem entgegen: Jeder Mensch hat schon als Säugling ein feines Gespür dafür, was ihm gut tut und was er braucht und drückt dieses erst durch Geschrei, Mimik , Gestik und später auch durch Worte aus. Niemand hat das Recht, für einen anderen Menschen etwas zu wollen, aber als liebende Eltern sollten wir uns wünschen, dass es unseren Kindern gut geht und sie gesund und glücklich werden.
Wenn ein erwachsener Mitmensch uns sagt, wir sollten dieses tun oder jenes lassen mit der Begründung, er wolle nur unser Bestes, dann weisen wir das zurück mit dem Hinweis „ich weiß selber was ich will“.
Wer wirklich liebt, kann seinen Mitmenschen sein lassen wie er ist. Bestenfalls bieten wir Hilfe an oder fragen, ob Rat gewünscht wird. So geht das auch mit Kindern und Jugendlichen. Wer unter dem Vorwand der Liebe die Kinder zwingt vernünftig zu sein, damit aus ihnen anständige und erfolgreiche Menschen werden, wird nur erreichen, dass sie unvernünftig werden, weil es bei diesem Kampf den Kindern um Gesichtswahrung geht. Ich habe diesen Gedanken schon im Kapitel „Gewalt“ geäußert und werde das im Kapitel „Regeln“ wiederholen, weil Manches gar nicht oft genug gesagt werden kann.
Auch sehr zerstörerisch ist es, wenn Eltern ihren Kindern nur Liebe und Achtung entgegenbringen, wenn diese ihren Ansprüchen genügen.
Liebe unter Bedingungen ist keine Liebe.
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