Seit Jahrzehnten verbreiten sich Diät-Ratschläge geradezu epidemisch. Es entsteht der Eindruck, dass alle Menschen zu fett sind und deshalb ständig abnehmen müssen. Auf der einen Seite überschlagen sich die Diät-Ratgeber in Erfolgsversprechen, auf der anderen Seite scheinen sie aber erfolglos zu sein, denn sonst hätten ja alle Menschen inzwischen ihr Idealgewicht erreicht. Ich finde das ausgesprochen putzig. Außerdem berücksichtigen viele sogenannte Diät-Fachleute eine menschliche Schwäche: Sie versprechen Gewichtsreduzierung ohne verzichten zu müssen. Hierin liegt auch der Grund, warum Diäten nie oder nur kurzfristig erfolgreich sind (Jo-Jo-Effekt): Der Mensch kann sich nicht beherrschen; denn könnte er es, dann würde er einfach nur weniger fressen, und kein Diät-Ratgeber könnte mit seinem Unsinn Geld verdienen.
Viele Fettsäcke haben die Hoffnung auch aufgegeben und machen aus der Not eine Tugend: „Fat is beautiful“. Und diese kugeligen Maschinen laufen mit einem demonstrativen Selbstbewusstsein durch die Welt, was nur den Schluss zulässt, dass sie sich ihrer „selbst nicht bewusst“ sind. Dieses Bewusstsein ihrer selbst fehlt auch denjenigen, die aus Angst vor Übergewicht auf Nahrungs-aufnahme fast gänzlich verzichten. Die dürren Magersüchtigen halten sich grundsätzlich für zu dick. Beide Varianten des gestörten Verhältnisses zur Nahrungsaufnahme sind ernstzunehmende Krankheitsbilder.
Wenn Eltern ihre Kinder vor diesen Entwicklungen schützen wollen, müssen sie erstens Vorbild für vernünftige Essgewohnheiten sein und zweitens verhindern, dass das Essverhalten (zu viel oder zu wenig) zur Kompensation emotionaler Mangelerlebnisse herhalten muss.
Zu Problemen führt es auch, wenn das Essen zum Gegenstand von Machtspielchen und unsinnigen Ritualen wird:
- immer den Teller leermachen müssen
- essen müssen was nicht schmeckt, nur weil es „gesund“ ist
- gerade sitzen und nicht reden dürfen
- nur zu bestimmten Zeiten essen müssen/dürfen
- Essen für Belohnungen und Bestrafungen missbrauchen
- Essen in das Korsett einer Weltanschauung pressen
Wir können uns glücklich schätzen, in einer Gesellschaft zu leben, in der Essen nicht nur dem Überleben sondern dem Genuss und der Steigerung der Lebensqualität dient. Und dazu gehört auch ab und zu mal eine Currywurst mit Pommes oder ähnlicher Schweinkram. Diese verbissenen „Sich-gesund-Ernährer“ sehen immer so blass und krank aus. Wer sich niemals sündige Genüsse gönnt, ist frustriert und unglücklich; und Unglück verkürzt das Leben.
Guten Appetit allerseits!
Viele Fettsäcke haben die Hoffnung auch aufgegeben und machen aus der Not eine Tugend: „Fat is beautiful“. Und diese kugeligen Maschinen laufen mit einem demonstrativen Selbstbewusstsein durch die Welt, was nur den Schluss zulässt, dass sie sich ihrer „selbst nicht bewusst“ sind. Dieses Bewusstsein ihrer selbst fehlt auch denjenigen, die aus Angst vor Übergewicht auf Nahrungs-aufnahme fast gänzlich verzichten. Die dürren Magersüchtigen halten sich grundsätzlich für zu dick. Beide Varianten des gestörten Verhältnisses zur Nahrungsaufnahme sind ernstzunehmende Krankheitsbilder.
Wenn Eltern ihre Kinder vor diesen Entwicklungen schützen wollen, müssen sie erstens Vorbild für vernünftige Essgewohnheiten sein und zweitens verhindern, dass das Essverhalten (zu viel oder zu wenig) zur Kompensation emotionaler Mangelerlebnisse herhalten muss.
Zu Problemen führt es auch, wenn das Essen zum Gegenstand von Machtspielchen und unsinnigen Ritualen wird:
- immer den Teller leermachen müssen
- essen müssen was nicht schmeckt, nur weil es „gesund“ ist
- gerade sitzen und nicht reden dürfen
- nur zu bestimmten Zeiten essen müssen/dürfen
- Essen für Belohnungen und Bestrafungen missbrauchen
- Essen in das Korsett einer Weltanschauung pressen
Wir können uns glücklich schätzen, in einer Gesellschaft zu leben, in der Essen nicht nur dem Überleben sondern dem Genuss und der Steigerung der Lebensqualität dient. Und dazu gehört auch ab und zu mal eine Currywurst mit Pommes oder ähnlicher Schweinkram. Diese verbissenen „Sich-gesund-Ernährer“ sehen immer so blass und krank aus. Wer sich niemals sündige Genüsse gönnt, ist frustriert und unglücklich; und Unglück verkürzt das Leben.
Guten Appetit allerseits!

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