Gegen jedes unerwünschte Verhalten und Unwohlsein von Kindern/Jugendlichen gibt es irgendeine Pille. Leider! Die exzessive Verabreichung von schädlichen Substanzen bei jeder lächerlichen körperlichen oder psychischen „Symptomatik“ sichert zwar die Arbeitsplätze in der Pharmaindustrie, ist aber medizinisch nicht vertretbar und moralisch verwerflich. Oft bilden Ärzte im Bund mit der Pillenindustrie und Eltern eine unheilige Allianz: Eltern benötigen eine (Mit-)Schuldentlastende Diagnose und die chemische Lösung, Ärzte und die Industrie wollen Geld verdienen. Die Leidtragenden sind die Kinder/Jugendlichen. Selbst bei harmlosen fiebrigen Erkältungen stellt die Verabreichung von Medikamenten einen Raubbau an der Gesundheit des Kindes dar, weil dem Körper die Chance genommen wird, durch Training die eigenen Abwehrkräfte zu stärken. Nebenbei: Auch die Konfrontation mit Alltagsdreck stärkt die Abwehrkräfte; Mütter, die ihre Wohnung werbungsgehorsam sterilisieren, handeln gesundheitsfeindlich.
Medikamente sind – nur dann! – nötig, wenn der Verzicht auf sie unverantwortbare Folgen hätte. Alle Ärzte sind rechtlich verpflichtet, nur Behandlungen durchzuführen, die die Kriterien der Notwenigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit erfüllen. Die Missachtung dieser Verpflichtung aus Inkompetenz oder/und Geldgier ist erschreckend hoch.
Viele Erwachsene bieten ihren Kindern ein furchtbares Beispiel in Sachen Medikamentenge-(miss-)brauch. Ein Blick in die Statistiken belegt, dass die (Sehn-)Sucht nach chemischen Hilfsmitteln in jedem Alter verbreitet ist.
Wenn ein Mensch durch irgendeinen psychischen oder körperlichen Zustand belästigt oder belastet wird, lautet meistens die erste Frage an sich selbst oder an Andere: „Was nimmst du oder tust du dagegen?“ Diese Frage bzw. dieses ewige „Etwas-dagegen-tun-wollen“ ist eine Seuche! In den meisten Fällen reicht ein einfaches „Aushalten“, bis es vorüber ist, vollkommen aus. Aber in unserer vom Machbarkeitswahn durchdrungenen Gesellschaft sind anscheinend immer weniger Menschen bereit und fähig, etwas durchzustehen.
Liebe Eltern, unterstützen Sie Ihre Kinder im Ertragen können, dann müssen sie auch später nicht ständig zu Risiken und Nebenwirkungen die Packungsbeilage lesen und ihren Arzt oder Apotheker fragen.
Medikamente sind – nur dann! – nötig, wenn der Verzicht auf sie unverantwortbare Folgen hätte. Alle Ärzte sind rechtlich verpflichtet, nur Behandlungen durchzuführen, die die Kriterien der Notwenigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit erfüllen. Die Missachtung dieser Verpflichtung aus Inkompetenz oder/und Geldgier ist erschreckend hoch.
Viele Erwachsene bieten ihren Kindern ein furchtbares Beispiel in Sachen Medikamentenge-(miss-)brauch. Ein Blick in die Statistiken belegt, dass die (Sehn-)Sucht nach chemischen Hilfsmitteln in jedem Alter verbreitet ist.
Wenn ein Mensch durch irgendeinen psychischen oder körperlichen Zustand belästigt oder belastet wird, lautet meistens die erste Frage an sich selbst oder an Andere: „Was nimmst du oder tust du dagegen?“ Diese Frage bzw. dieses ewige „Etwas-dagegen-tun-wollen“ ist eine Seuche! In den meisten Fällen reicht ein einfaches „Aushalten“, bis es vorüber ist, vollkommen aus. Aber in unserer vom Machbarkeitswahn durchdrungenen Gesellschaft sind anscheinend immer weniger Menschen bereit und fähig, etwas durchzustehen.
Liebe Eltern, unterstützen Sie Ihre Kinder im Ertragen können, dann müssen sie auch später nicht ständig zu Risiken und Nebenwirkungen die Packungsbeilage lesen und ihren Arzt oder Apotheker fragen.
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